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Wildplastic räumt auf

Das Start-up Wildplastic wurde 2019 mit dem Ziel gegründet, die Umwelt von wildem Plastik zu befreien. Mit der Unterstützung von zertifizierten Sammelinitiativen weltweit wird Plastik gesammelt, anschließend aufgearbeitet und zu neuen Produkten weiterverarbeitet. Im Frühjahr 2019 brachte Wildplastic die erste wilde Plastiktüte auf den Markt.

Taten statt Worte: Der Wildbag räumt auf

Seit 2019 stellt Wildplastic Abfalltüten aus 100% wildem und recycletem Plastik her. In Zusammenarbeit mit zertifizierten Organisationen sammelt Wildplastic herumliegendes Plastik in Ländern ohne eigene Recyclingstrukturen. Sammler*innen aus Haiti, Malaysia und Indien erhalten dafür eine faire Entlohnung. Wildplastic gibt dem herumliegenden Kunstoff neuen Wert und vergrößert auch für die Menschen vor Ort, welche direkt von der Problematik betroffen sind, die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Wildplastic als Teil der Lösung

Allein in Deutschland werden jährlich rund 21 Millionen Tonnen Plastik produziert. Davon werden jedoch weniger als 20% recycelt und bei über 80% des produzierten Plastiks handelt es sich um Neuplastik. Die Umweltverschmutzung durch diesen Kunststoff ist allgegenwärtig: Etwa 5 Milliarden Tonnen Plastik liegen achtlos in der Umwelt und jeden Tag kommt mehr dazu. Vor allem Schwellenländer sind davon schwer betroffen. Doch Plastik in Natur, Flüssen und Meeren ist ein globales Problem. Wildplastic hat sich dieser Herausforderung angenommen und es sich als Unternehmensziel gesetzt, die Umwelt von wildem Plastik zu befreien. Unterstützung ist dabei herzlich willkommen. Denn erst wenn es kein wildes Plastik mehr gibt, hat Wildplastic seine Mission erfüllt.

Aus 100% Alt wird Neu

Die Herausforderung üblicher Produktionsprozesse, die auf die Beimischung von neuem Plastik angewiesen sind, hat Wildplastic erfolgreich gelöst. Wildbags sind Abfalltüten aus 100 Prozent recyceltem, wildem Plastik. Mit einem speziell entwickeltem Verfahren werden Plastikfolien weiterverarbeitet und aus dem Altplastik entstehen neue Produkte. Dabei sorgen die bunten Farben und ausgefallenen Prints zusätzlichen für einen Hingucker und erleichtern eine erfolgreiche Vermarktung der Produkte. Als nächstes wollen die Wildplastic Gründer*innen die Verpackungen anderer Unternehmen angehen.

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Wir sind von Anfang an ein Unternehmen in Verantwortungseigentum. Damit schützen wir unsere Mission. Wir schaffen Transparenz und Vertrauen für unsere MitarbeiterInnen, PartnerIinnen und KonsumentInnen.

Nadia Boegli, CEO und Mitgründerin

Wild auf Verantwortungseigentum

Der Unternehmenszweck von Wildplastic ist nicht, Mülltüten oder Plastikverpackungen herzustellen. Wildplastic möchte die Umwelt von Plastik befreien. Mit der Gründung in Verantwortungseigentum wird ihre Mission von Anfang an geschützt und die Purpose Stiftung, die im Rahmen der Veto-Anteil Struktur mit einem Prozent das Veto-Recht hält, sichert so dauerhaft deren Erhalt. In der Purpose Ventures e.G. hat Wildplastic zudem einen engagierten und verlässlichen Finanzierungspartner gefunden, der die Mission und Werte mit passendem Kapital unterstützt.

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