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FAQs

Über Purpose

F:

Wann wurde Purpose gegründet?

A:

Purpose wurde September 2015 gegründet, um Unternehmen die Umsetzung von von Verantwortungseigentum zu erleichtern und ihnen so zu helfen unabhängig und Purpose-orientiert zu bleiben. Seitdem gilt bei uns das Motto: Rethink ownership to transform the economy.

F:

Wer hat Purpose gegründet?

A:

Purpose wurde von Adrian und Achim Hensen, Alexander Kühl und Armin Steuernagel gegründet. Durch ihre Erfahrungen als Unternehmer und Mitarbeiter haben sie erlebt, welche Auswirkungen konventionelle Eigentumsstrukturen und Shareholder-maximierende Geschäftsmodelle auf Unternehmen und Menschen haben können. Sie wollten damals wie heute Unternehmen dabei unterstützen, Eigentums- und Finanzierungsformen zu wählen, durch die Sinn- und Werteorientierung anstatt kurzfristiger Gewinn im Mittelpunkt steht. Nach mehr als einem Jahr entwickelten sie auf Basis ihrer Erfahrungen das Konzept des Verantwortungseigentums und begannen, Unternehmen bei der Umsetzung dieser Struktur und der Kapitalbeschaffung zu alternativen Bedingungen zu unterstützen

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Wie kann ich dem Purpose Netzwerk beitreten?

A:

Jedes Unternehmen, jede Organisation und jede Einzelperson, die mit uns gemeinsam die Wirtschaft durch neue Eigentumsformen neu denken möchte, kann unserem Netzwerk beitreten. Kontaktiere uns  hier.

F:

Wie finanziert sich Purpose?

A:

Verschiedene Entitäten und Aktivitäten des Purpose-Netzwerks werden unterschiedlich finanziert. Das Ziel unserer Investitions- und Infrastruktur-Dienstleistungen ist es, durch kleine Gebühren finanziell unabhängig zu sein. Unsere Beratungsaktivitäten werden durch Dienstleistungsgebühren finanziert. Für unsere gemeinnützige Arbeit sind wir auf Spenden von Personen und Organisationen angewiesen, die uns bei unserer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen wollen.

F:

Ist Purpose gemeinnützig?

A:

Purpose setzt sich aus unterschiedlichen rechtlichen Entitäten zusammen, deren Ziel es ist, zu einer Wirtschaft beizutragen,, die Mensch und Gesellschaft dient und es Unternehmen zu ermöglichen, Mitarbeiter*innen, Kund*innen und sinnvolle Produkte in den Mittelpunkt zu stellen. Zu diesen Entitäten gehören gemeinnützige Organisationen, die Forschung und Öffentlichkeitsarbeit rund um das Thema Verantwortungseigentum betreiben, genau wie separate gemeinwohlorientierte for-profit Organisationen mit Beratungs- und Investitionsaktivitäten.

F:

Ist Purpose international?

A:

Purpose ist international tätig, mit Schwerpunkt auf Deutschland, den USA und Lateinamerika, wo auch unser Team verteilt ist. Darüber hinaus beraten wir Unternehmen bei der Einführung von Verantwortungseigentum auf der ganzen Welt, unter anderem in den meisten europäischen Ländern, Indonesien, Australien, Kolumbien, Brasilien und vielen anderen. Unser Open-Source Material ist weltweit auf Englisch, Deutsch, und zum Teil auf Spanisch zugänglich.

F:

In was für Unternehmen investiert Purpose Evergreen Capital?

A:

Purpose Evergreen Capital ist eine Beteiligungsgesellschaft, die langfristige, stimmrechtslose Kapitalbeteiligungen an bereits etablierten, profitablen, mittelständischen Unternehmen tätigt, die in Verantwortungseigentum wachsen oder es umsetzen wollen. Als alternativer Private-Equity Investor bietet Purpose Evergreen Capital Alternativen zu konventionellen Nachfolgelösungen, Buy-Out von Investoren und stellt Kapital zur Verfügung, das werteorientierten Unternehmen ermöglicht, sinnorientiert und unabhängig zu bleiben. Das Investitionskapital von Purpose Evergreen Capital beläuft sich auf etwa 30 Millionen Euro. Purpose Evergreen Capital investiert unter anderem in Unternehmen wie Organically Grown Company, einen der größten Großhändler für Bio-Lebensmittel in den USA, oder Arche Naturküche, ein deutscher Lebensmittelhersteller.

F:

In was für Unternehmen investiert Purpose Ventures?

A:

Purpose Ventures unterstützt als Investmentpartner Unternehmen in der Gründungs- und/oder in der Wachstumsphase. Die Kernaktivität von Purpose Ventures ist es Unternehmen es zu ermöglichen eine passende Verantwortungseigentums-Struktur zu finden. In diesem Sinne sind die Investitionen nur Mittel zum Zweck der Verbreitung und Unterstützung solcher Unternehmen. Damit schafft es eine Alternative zu one-size-fits-all Venture Capital und setzt sich u.a. für überzeugende und nachhaltige Geschäftsideen und sinnorientierte Unternehmen mit solider Aussicht auf Profitabilität ein. Das Investitionskapital von Purpose Ventures beläuft sich auf etwa 18 Millionen Euro. Purpose Ventures investiert in erster Linie in Start- und Series-A-Unternehmen, unter anderem in Unternehmen wie Wildplastic, Sharetribe oder Creative Action Network.

F:

Wer gehört zum Purpose Team?

A:

Wir sind ein internationales Team aus UnternehmerInnen, RechtsanwältInnen, InvestorInnen, PsychologInnen und ÖkonomInnen, die gemeinsam an der systemischen Veränderung der Wirtschaft durch neue Eigentumsformen arbeiten. Derzeit sind wir 27 Leute im Purpose-Netzwerk.

F:

Warum hat Purpose Investmentfonds?

A:

Ein Teil der Purpose-Mission besteht darin, die Umsetzung von Verantwortungseigentum zu erleichtern und allen Unternehmenstypen zugänglich zu machen. Um diese Mission zu erfüllen, haben wir eine rechtliche und finanzielle Infrastruktur aufgebaut, die den Übergang und das Wachstum in Verantwortungseigentum möglich macht.

Ein solches fundamentales Umdenken von Unternehmenseigentum ist ohne ein Umdenken von Unternehmensfinanzierung nicht möglich. Unternehmen in Verantwortung benötigen genauso Finanzierung wie andere Unternehmen um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln, erfüllen jedoch häufig nicht die Investitionskriterien herkömmlicher Investmentfonds. Um bei der Mobilisierung von mehr Kapital zu Verantwortungseigentum-konformen Bedingungen zu helfen, haben wir zwei Beteiligungsgesellschaften eingerichtet: Purpose Ventures und Purpose Evergreen Capital. Beide Beteiligungsgesellschaften stellen geduldiges Kapital für Unternehmen in Verantwortungseigentum zur Verfügung. Wir investieren nur zu stimmrechtslosen Bedingungen mit strukturierten Exits, so dass unsere Portfoliounternehmen niemals zum Exit gezwungen werden.

F:

Wie kann ich Purpose unterstützen?

A:

Spenden: Spende hier Geld für unsere gemeinnützige Arbeit, um uns bei Erstellung und Verbreitung von Open-Source Material und Infrastruktur für Verantwortungseigentum zu unterstützen. Für eine Wirtschaft, die Mensch und Planeten dient.

Weitersagen: Erzähle Deinem Netzwerk von Verantwortungseigentum, für eine grundlegende Transformation der Wirtschaft in Richtung Verantwortung und Sinnhaftigkeit.

In Kontakt bleiben: Bleibe auf dem neuesten Stand und verpasse keine News aus dem Purpose Universum oder schreibe uns eine Email.

F:

Wieviel kostet eine Veto-Share Beteiligung?

A:

Um unser Verantwortung als Kontrollgesellschafterin in Zukunft verantwortungsvoll nachgehen zu können, bedarf es einer entsprechenden Administration mit den notwendigen Ressourcen. Jede Einladung zu einer Gesellschafterversammlung, entsprechende Gesellschafterbeschlüsse und Jahresabschlüssen wollen angeschaut und geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Purpose-Prinzipien eingehalten werden und zu entscheiden ob wir von unserem Veto-Recht gebrauch machen müssen. Ohne diese Arbeit und Ressourcen, können wir keine verantwortliche Kontrollgesellschafterin sein.

Deswegen ist es für unsere Arbeit wichtig, dass jedes Purpose Unternehmen uns im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine Veto-Share Beteiligung unterstützt.

Wir wollen aus den Purpose Unternehmen nicht so viel wie möglich rauszuholen. Wichtig ist uns die Frage: Welchen Beitrag kann und möchte sich das Unternehmen leisten? Wir wollen nicht nur für Unternehmen arbeiten, die hohe Tagessätze zahlen können, sondern auch Organisationen unterstützen, die es sich gar nicht leisten – oder nur weniger bezahlen – können.

Internationalisierung

F:

Wo ist das Purpose Team aktiv?

A:

Das Team arbeitet von Deutschland, den USA und Chile aus. Unsere Reichweite ist aber international und wir arbeiten zusammen mit einem globalen Netzwerk an Unternehmer*innen, Organisationen, Investor*innen und Rechtsexpert*innen rund um Verantwortungseigentum.

F:

What languages does the Purpose team speak?

A:

Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Französisch, Portugiesisch (frage gerne nach, ob noch mehr vertreten sind).

F:

In meinem Land seit ihr noch nicht vertreten. Wie ist es möglich Verantwortungseigentum umzusetzen?

A:

Wir sind stets bemüht – in Kooperation mit lokalen Anwält*innen und Steuerberater*innen – die rechtliche Umsetzung von Verantwortungseigentum in neuen Ländern zu erforschen. Schreibe uns gerne, um zu erfahren, ob wir für Dein Land bereits etwas vorbereitet haben.

F:

Wird Verantwortungseigentum als Unternehmenskonstrukt von der Rechtsprechung einiger Länder anerkannt?

A:

Nein, (bisher) gibt es für Verantwortungseigentum noch keine eigene Rechtsform. Es gibt verschiedene rechtliche Rahmen und Konstrukte, welche die Prinzipien von Verantwortungseigentum in der Unternehmensstruktur garantieren können. Diese sind allerdings länderspezifisch und abhängig von den Bedürfnissen der jeweiligen Unternehmen.

F:

Wonach soll ich gucken, wenn ich Open Source Vorlagen für mein Land verwende?

A:

Die Vorlagen stellen nützliche Werkzeuge für die Umsetzung von Verantwortungseigentum dar. Sie müssen jedoch noch auf die jeweiligen Unternehmen zugeschnitten und von Rechtsanwält*innen, Steuerberater*innen und/ oder Purpose Mitgliedern überprüft werden.

F:

Wieviel kostet eine Veto-Share Beteiligung?

A:

Um unser Verantwortung als Kontrollgesellschafterin in Zukunft verantwortungsvoll nachgehen zu können, bedarf es einer entsprechenden Administration mit den notwendigen Ressourcen. Jede Einladung zu einer Gesellschafterversammlung, entsprechende Gesellschafterbeschlüsse und Jahresabschlüssen wollen angeschaut und geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Purpose-Prinzipien eingehalten werden und zu entscheiden ob wir von unserem Veto-Recht gebrauch machen müssen. Ohne diese Arbeit und Ressourcen, können wir keine verantwortliche Kontrollgesellschafterin sein.

Deswegen ist es für unsere Arbeit wichtig, dass jedes Purpose Unternehmen uns im Rahmen seiner Möglichkeiten für eine Veto-Share Beteiligung unterstützt.

Wir wollen aus den Purpose Unternehmen nicht so viel wie möglich rauszuholen. Wichtig ist uns die Frage: Welchen Beitrag kann und möchte sich das Unternehmen leisten? Wir wollen nicht nur für Unternehmen arbeiten, die hohe Tagessätze zahlen können, sondern auch Organisationen unterstützen, die es sich gar nicht leisten – oder nur weniger bezahlen – können.

F:

Wie funktioniert die Arbeit in Ländern, in denen ihr nicht ansässig seit?

A:

In Kooperation mit lokalen Anwält*innen führen wir rechtsbezogene Recherchen zu Verantwortungseigentum und Finanzierungsinstrumenten durch und entwickeln Open Source Dokumente, um Unternehmen den Wechsel zu Verantwortungseigentum zu erleichtern. In unserer Arbeit priorisieren wir Rechtsräume, in denen interessierte lokale Unternehmer*innen ansässig sind. Wir bauen Partnerschaften mit werteverwandten Organisationen auf, die Verantwortungseigentum in ihrem Land oder ihrer Region unterstützen möchten.

Darüber hinaus beraten wir Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern, die Verantwortungseigentum umsetzen möchten und investieren unabhängig vom Rechtsraum in Unternehmen in Verantwortungseigentum.

F:

Wie kann ich Verantwortungseigentum in meinem Land unterstützen?

A:

Wenn Du oder deine Organisation unsere Vision einer Wirtschafte die Menschen und Umwelt dient teilst, kontaktiere uns gerne. Wir arbeiten zusammen mit verschiedensten Partnern: Von Unternehmer*innen und Investor*innen über Rechtsanwält*innen und Unternehmensberater*innen bis hin zu akademische Einrichtungen. Es gibt viele Möglichkeiten Verantwortungseigentum nach vorne zu bringen: Durch Expertise, Netzwerke, Veröffentlichungen oder andere Partnerschaften.

Future Plans

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Wie kann ich Verantwortungseigentum in meinem Land unterstützen?

A:

Wenn Du oder deine Organisation unsere Vision einer Wirtschafte die Menschen und Umwelt dient teilst, kontaktiere uns gerne. Wir arbeiten zusammen mit verschiedensten Partnern: Von Unternehmer*innen und Investor*innen über Rechtsanwält*innen und Unternehmensberater*innen bis hin zu akademische Einrichtungen. Es gibt viele Möglichkeiten Verantwortungseigentum nach vorne zu bringen: Durch Expertise, Netzwerke, Veröffentlichungen oder andere Partnerschaften.

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Wie funktioniert die Arbeit in Ländern, in denen ihr nicht ansässig seit?

A:

In Kooperation mit lokalen Anwält*innen führen wir rechtsbezogene Recherchen zu Verantwortungseigentum und Finanzierungsinstrumenten durch und entwickeln Open Source Dokumente, um Unternehmen den Wechsel zu Verantwortungseigentum zu erleichtern. In unserer Arbeit priorisieren wir Rechtsräume, in denen interessierte lokale Unternehmer*innen ansässig sind. Wir bauen Partnerschaften mit werteverwandten Organisationen auf, die Verantwortungseigentum in ihrem Land oder ihrer Region unterstützen möchten.

Darüber hinaus beraten wir Unternehmen aus unterschiedlichen Ländern, die Verantwortungseigentum umsetzen möchten und investieren unabhängig vom Rechtsraum in Unternehmen in Verantwortungseigentum.