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Waschbär

Das Versandhaus Waschbär wurde 1987 gegründet und ist heute einer der größten Versender für nachhaltige Produkte im deutschsprachigen Raum. Waschbär hat es sich zur Aufgabe gemacht, unseren Planeten durch das Angebot von umweltgerechten und soziale verantwortungsvollen Produkten zu schützen. Das breite Sortiment für viele Lebensbereiche – von Kleidung und Schuhen über Kosmetik, Wasch- sowie Putzmittel und Kinderartikel bis hin zu Haushaltswaren – soll Menschen dazu begeistern, ihren Alltag ökologisch nachhaltig zu gestalten und mit alltäglichem Handeln unseren Planeten und seine Vielfalt zu bewahren.

Öko-Pionier im Versandhandel

1987 bringt „Waschbär – Der Umweltversand“ die legendäre Öko-Putzkiste auf den Markt. Leo Pröstler ebnet so, gemeinsam mit anderen Öko Pionieren der 1980er Jahre, den Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil. Das Ziel: es Menschen zu ermöglichen, ökologisches Bewusstsein mit Freude im Alltag zu leben. Mitte der 1990er Jahre wird das Sortiment um Naturmode erweitert. Der anfangs 16-seitige Waschbär-Katalog umfasst mittlerweile 400 Seiten und mehr als 4300 Produkte. Als Pionier im Versandhandel verschickt Waschbär 2005 erstmals alle Pakete CO₂-neutral. Seit 2006 ist das Unternehmen klimaneutral.

Unternehmensnachfolge mit Mission

Als Waschbär Anfang der 2000er Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, übernimmt Ernst Schütz im Rahmen eines Management-Buy-Outs die Mehrheit der Unternehmensanteile. Dem damaligen Geschäftsführer ist es ein Anliegen, das Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu machen und gleichzeitig die Mission von Waschbär zu schützen. Nach der Übernahme gestaltet Ernst Schütz das Unternehmen maßgeblich um und Waschbär entwickelt sich zu einem profitablen Unternehmen. Und er setzt sich mit der Frage auseinander, wie sich die Mission und die Unabhängigkeit von Waschbär auch nach seinem Ruhestand langfristig sichern lassen. 2017 überführt Ernst Schütz das Unternehmen daher in Verantwortungseigentum und implementiert damit eine Unternehmensstruktur, die als Nachfolgelösung eine “Werte- und Fähigkeiten Verwandtschaft” umsetzt. Katharina Hupfer und Mathias Werle übernehmen als Verantwortungseigentümerin und Verantwortungseigentümer das Unternehmen.

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Ich wollte eine Nachfolgelösung, die sicherstellt, dass das Unternehmen in qualifizierten Händen bleibt, die die Werte und die Mission schützen.

Ernst Schütz, ehemals Eigentümer und CEO von Waschbär

Waschbär 3.0

Der Generationswechsel bei Waschbär bietet Katharina Hupfer und Mathias Werle die Möglichkeit, die Unternehmensführung entlang der Werte und der Mission von Waschbär umzustrukturieren. Die Transformation zu Verantwortungseigentum ist für die beiden CEOs nicht nur eine Eigentumsfrage: Verantwortungseigentum und Purpose sollen sich auch in der Philosophie und in der Unternehmenskultur widerspiegeln. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der Führungsebene und den Mitarbeiter*innen erfährt einen Wandeln im integrativen Sinne: deren Eigenverantwortung wird gestärkt, und Prozesse werden so ausgelegt, dass die Kunden und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Die Transformation zu Verantwortungseigentum findet so nicht nur strukturell, sondern auch innerhalb des Unternehmens statt.

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Verantwortungseigentum passt perfekt zu Waschbär: Wir sind nicht den Shareholdern und der Profitmaximierung verpflichtet, sondern einzig unseren Stakeholdern. So können wir für den eigentlichen Zweck von Waschbär arbeiten, Wirtschaft gemeinsam mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern neu denken und die Zukunft kreativ gestalten.

Katharina Hupfer, Geschäftsführerin und Verantwortungseigentümerin

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