Am Dienstag, 26.9.2019, haben wir Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu einem Gespräch über neue Rechtsformen für Unternehmen getroffen. Zusammen mit über 30 Sinn-orientierten Unternehmen wie Ecosia, soulbottles, einhorn, startnext und Tomorrow.

Unsere Botschaft: 127 Jahre nach Erfindung der GmbH brauchen wir neue Rechtskleider. Damit Unternehmen, die einen sinnvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten, endlich Chancengleichheit haben. Um unser Anliegen zu veranschaulichen sind wir standesgemäß mit Kleidern aus dem letzten Jahrhundert zum Termin erschienen: Frack, Zylinder und Tracht, wie sie Geschäftsmänner und -Frauen zu der Zeit trugen, als die GmbH erfunden wurde. Damit haben wir verdeutlicht, wie alt die heute gängigen Rechtskleider für Unternhmen bereits sind und welcher Innovationsbedarf besteht.

Nachdem Deutschland vor 127 Jahren Rechtsgeschichte geschrieben und den Exportschlager der „GmbH“ erfunden hat, könnte Deutschland heute wieder Rechtsgeschichte schreiben: mit einer Unternehmensform für Gründer*innen, die in Verantwortungseigentum gründen wollen. Wenn wir uns trauen, Eigentum in diesem Sinne neu zu denken, könnten wir in Zeiten dringend benötigter systemischer Innovationen zum globalen Vorbild einer sinnorientierten Wirtschaft werden.

Das Ministerium war offen für unsere Argumente  und wird sich den Vorschlag genauer ansehen.

Jetzt gilt es zu zeigen: Verantwortungseigentum als Rechtsform würde vielen Unternehmen helfen, sich mit ganzer Kraft der eigenen Mission zu widmen. Und damit die soziale Marktwirtschaft ins 21. Jahrhundert zu bringen. Mehr dazu im verlinkten Kommentar unten.