Irgendwann muss sich jeder Eigentümer eines Unternehmens mit seiner Nachfolge auseinandersetzen. In diesem Fall gibt es gewöhnlich zwei Szenarien: Entweder wird das Unternehmen verkauft und der meistbietende Käufer erhält den Zuschlag. Oder es wird in der Blutlinie an die nächste Generation vererbt. Jede Nachfolge birgt das Risiko, dass das Unternehmen mitsamt seinen Mitarbeitern zum Spielball von Investoren oder Erbstreitigkeiten wird. Und dass es am Ende Menschen gehört, die gar keinen Bezug zum Unternehmen haben. Für Ernst Schütz, den bisherigen Eigentümer der Triaz Group, zu der Waschbär gehört, kamen diese üblichen Prozedere nicht in Frage. Wie aber die Nachfolge so regeln, dass das Unternehmen auch in Zukunft im Sinne seiner Mission weitergeführt werden kann — unabhängig von den Interessen von Eigentümern oder fremden Investoren? Mit dieser Fragestellung hat sich Schütz viele Jahre lang intensiv beschäftigt und Antworten bei einer neuen Unternehmensform gefunden: Purpose.

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